ERSCHIENEN SEPTEMBER 2016: Das Haus Oranien-Nassau. Biografien und Bilder aus 600 Jahren.
Über eine niederländische, aber auch deutsche Dynastie.

Das niederländische Königshaus ist auffallend populär in Deutschland. Die deutschen Medien berichten gern und oft über seine Aktivitäten, Besuche und Äußerungen sowie über Ereignisse wie Hochzeiten und Todesfälle oder den Thronwechsel. Diese Zuneigung ist nicht verwunderlich, liegen doch die Wurzeln der Dynastie in Deutschland. Schon 1403, vor gut 600 Jahren, markiert die Vernunftehe von Graf Engelbrecht von Nassau aus dem hessischen Dillenburg mit einer sehr vermögenden niederländischen Erbin den Beginn des Aufstiegs des Hauses Nassau in den Niederlanden. Der vielbewunderte Freiheitskämpfer Wilhelm Prinz von Oranien, Graf von Nassau, erblickt mehr als 100 Jahre später, 1533, ebenfalls in Dillenburg das Lebenslicht. Von Anfang an ist die Familie traditionell eng mit deutschen Adelsgeschlechtern verbunden. Nicht weniger als 34 der in diesem Buch behandelten Mitglieder des Hauses (Oranien-)Nassau schlossen Ehen mit Angehörigen des deutschen Adels.

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Jetzt ist endlich die erwünschte deutsche Ausgabe dieser ´Oranier-Bibel´ erschienen! (Aschendorff Verlag, Münster, € 29,90, 224 S., mit separatem Stammbaum, Personenverzeichnis, Ortsverzeichnis).

Bei der Buchvorstellung in Schloss Oranienburg wurde das erste Buch dem Grafen Johannes und der Gräfin Gabrielle Oppersdorff Solms-Braunfels (Schloss Braunfels), Verwandten der berühmte Amalia Prinzessin von Oranien – geb. von Solms-Braunfels (Schloss Braunfels 1602 – Den Haag 1676), feierlich überreicht.

Links: die Prinzessin von Oranien, Catharina-Amalia (geb. 2003).

 

Reinildis van Ditzhuyzen im österreichischen TV-Program
´Was schätzen Sie?´ (21-6-2016, Palais Dorotheum, Auktionshaus, Wien)

Thema: Gerard van Swieten, der berühmte niederländische Leibarzt von Kaiserin Maria Theresia sowie Präfekt der Hofbibliothek, und seine Frau Maria Lambertina ter Beeck van Coesvelt (Porträt 1735).
ORF-Moderator: Karl Hohenlohe
Experte Alte Meister: Alexander Strasoldo

LIEBESBRIEFE AUS LEMBERG. EINE SPURENSUCHE UM DIE HALBE WELT 1915-2015.
(Verlag Berger, Horn, 208 Seiten, Register, mit zahlreichen Fotos, Euro 19,90).
Mehr Information
1. Film 15-10-2015 (5.44 Minuten) vom ORF-Österreichisches Fernsehen über das Buch (siehe unten).
2. Oktober 2015: Artikel in Den Haag Centraal 2015-438, p. 12.
3. Folder Liebesbriefe aus Lemberg RZ
4. Die Österreichische Zeitung Die Presse berichtete 5-1-2014

Wer ist Hermann Lilienfeld?
Das fragte sich Reinildis van Ditzhuijzen beim Lesen seiner wunderschönen Liebesbriefe, die sie im Tresor eines Wiener Privatarchivs fand. Sie wollte mehr wissen, kannte jedoch nur seinen Namen. Sie fing an zu forschen – und konnte bald nicht mehr aufhören. Nach jedem Fund wurde es spannender und sie wurde immer neugieriger: Wie ging sein Leben weiter?
Ihre Spurensuche entwickelte sich zu einer wahren Erlebnis- und Entdeckungsreise, denn sie fuhr überall hin, wo er gewesen war: In die Ukraine, die Slowakei, nach Deutschland, Tschechien, in die Niederlande, ja selbst nach Lilienfeld (NÖ). Sie besuchte Archive und Museen, traf Historiker und Betroffene, lernte sogar eine Augenzeugin kennen, die Hermann Lilienfeld im jüdischen Arbeitslager in der Slowakei (1941–1944) gekannt hatte.
Dabei erlebte die Historikerin allerhand Abenteuer, die sie mit Hermanns Leben verknüpft. Es gelang ihr, sein erschütterndes Leben zu rekonstruieren – bis zu seinem Tode in Buenos Aires, mehr als 12.000 Kilometer entfernt von seinem Geburtsort Wiznitz (Bukowina).
So entstand die Antwort auf ihre Frage:
Wer war Hermann Lilienfeld?

FOTOS: Das Liebespaar Hermann und Mimi; Brief an Hermann Lilienfeld in Lemberg; Hermann in Prag 1948.

REICH DURCH SCHALS! Seit Jänner 2013 bearbeite ich ein sehr großes, vielschichtiges, privates Wiener Familienarchiv zwecks Publikation. Das Forschen und Auswerten glich bald einer ‘Entdeckungsreise’ mit zahlreichen Erlebnissen (Das Buch dazu wird 2016 erscheinen):

  • Wie fange ich an? Einfach Schränke, Büro, Schubladen usw. öffnen. Es war nichts geordnet und bald saß ich auf dem Boden zwischen zahlreichen Papieren, Dokumenten, Briefen, usw.
  • Wie knacke ich die Tresore im Haus?
  • Die Familie wurde sehr reich durch die Produktion von Kaschmir Schals. Wie sahen die aus? Nach vielem Recherchieren entdeckt! (Foto).
  • Wie löse ich das Problem vom Lesen und Entziffern von Kurrentschrift?
  • Wie und wo haben die Schalweber in Wien und Gmünd, NÖ, gearbeitet?
  • Wie ging es weiter?Die Niederösterreichische Nachrichten / Gmünder Zeitung berichtete 28-1-2014: NÖN_2014_Woche05

Königinnentag (Nationalfeiertag) 2005 in Amsterdam. Live Übertragung in einem ‘ZDF Royal’ mit dem Titel ‘Glückwunsch Majestät! - 25 Jahre Königin Beatrix’. Auf dem Bild: Reinildis van Ditzhuyzen mit ZDF-Moderator Norbert Lehmann.

Ausbildung und Laufbahn

  • Altsprachliches Gymnasium in Arnheim
  • Studium der Geschichte (Universitäten Nimwegen, Wien, Barcelona) bis 1973
  • Collège d’Europe (Postdoctoral), Brügge, Belgien 1973/74
  • Salzburg Seminar of American Studies (Postdoctoral), Salzburg 1977/78
  • Sprachkenntnisse (außer Niederländisch): Latein, [Alt-]Griechisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Friesisch.
  • Freie Journalistin / Kolumnistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften (vor allem NRC Handelsblad und Staatscourant) seit 1987
  • Wissenschaftliche Beraterin/Begleiterin der Stiftung Akademische Reisen (im ehemaligen Habsburgerreich, Deutschland, Spanien, Belgien, Schweden, usw., 1977-1997)
  • Mitarbeiterin/Beraterin VNU Verlag – Neue Medien 1977-1984
  • Referentin im Unterrichtsministerium im Bereich der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit (OECD, Europäische Union, Vereinte Nationen, NATO) 1974-77

Auftreten: Vorträge & Workshops, Radio & Fernsehen

Reinildis van Ditzhuyzen tritt regelmäßig in Radio und Fernsehen auf. So berichtet sie für ARD, ZDF, MDR und ARTE als Sachverständige über die Hintergründe des europäischen Adels und aktuelle Ereignisse in europäischen Monarchien. Frau v. Ditzhuyzen hält Vorträge im In- und Ausland über unterschiedlichen Themen, falls erwünscht auf Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch usw.

30 April 2013: Abdankung der Königin Beatrix und Huldigung des Königs Willem-Alexander in Amsterdam: 9-20 Uhr: Reinildis v. Ditzhuyzen kommentiert als Expertin im ARD-Freiluftstudio, Amsterdam. Zwischendurch beantwortet sie die viele Twitterfragen. Foto oben: Übersicht. Foto unten: mit André Rieu.

Bibliographie

Seit 1980 hat Reinildis van Ditzhuyzen 15 Bücher, vor allem auf dem Gebiet der Kulturgeschichte, geschrieben. Sie ist bekannt als Sachverständige für Monarchie und Adel, für Universitätsgeschichte, und Expertin für Etikette. Dem niederländischen Königshaus sowie anderen Monarchien hat sie verschiedene Publikationen gewidmet. Ihr Buch über Etikette wurde seit 1999 bereits 21 mal aufgelegt.

Der Ditz, oder: Alles was man über die Niederländer wissen sollte.
Dieses Buch wurde November 2010 im Haus der Niederlande (Münster) präsentiert.
Wir Deutsche sind durch viele Gewohnheiten der Niederländer häufig verunsichert, wenn nicht gar irritiert: Die Niederländer sind weit weniger formell als wir, sie denken und agieren nicht so hierarchisch, sie gehen schnell zum „Du“ über, sie lieben lange und intensive Besprechungen, sie bedanken und entschuldigen sich weit seltener als wir es tun – dies sind nur einige wenige Beispiele für die unterschiedlichen Gewohnheiten. Das Buch von Reinildis van Ditzhuyzen soll uns, ob auf geschäftlicher oder privater Ebene, helfen, uns auf den Umgang mit unseren niederländischen Nachbarn besser einzustellen. Reinildis van Ditzhuyzen, die ‘niederländische Knigge’, hat zu diesem Buch viele Deutsche befragt nach ihren Beobachtungen und Erfahrungen (geschäftlich, touristisch, usw) in den Niederlanden. Das Vorwort hat der ‘deutsche Knigge’, Moritz Freiherr Knigge, geschrieben.
Die Historikerin Reinildis van Ditzhuyzen ist nicht nur in ihrer Heimat eine bekannte Publizistin, die besonders mit ihren Fernsehberichten über das niederländische Königshaus einer breiten Öffentlichkeit auch in Deutschland bekannt wurde. Seit die Sachbuchautorin vor einigen Jahren die Herausgeberschaft für den niederländischen Knigge („Hoe hoort het eigenlijk?“ Wie benimmt man sich eigentlich?) übernommen hat, gilt sie zudem als Instanz in Sachen Etikette und Benehmen in den Niederlanden. Aufgrund des großen Erfolges ihrer Bücher wurde ihr Name zur Marke. Inzwischen sind „Dikke Ditz“, „Dunne Ditz“, „Kinder Ditz“ sowie, in englischer Sprache, ein „Dutch Ditz“ erschienen.

Der Ditz, Aschendorff Verlag (Münster) 2010, ISBN 978-3-402-12850-3, geb., mit Illustrationen, 176 Seiten, Reg., € 16,80.

Foto: Die Autorin mit der schönen Trachtengruppe aus dem Provinz Zeeland, die bei der Buchvorstellung im Haus der Niederlande (Münster) war und Zeelander Schmankerln verteilte.

In 2006 hat Reinildis van Ditzhuyzen die Biographie ‘Deine getreuwe muter allezeit’. Juliana von Stolberg 1506-1580 geschrieben (Münster Aschendorff Verlag, 112 P., in Deutsch und Niederländisch).

Mehr über diese Biographie von Juliana v. Stolberg…

Auswahl aus der Literaturliste von Reinildis van Ditzhuyzen
  • 2014:Oranien-Nassau. Das biographische Wörterbuch [4. Auflage, niederl. Sprache]: Ein bildschönes Nachschlagewerk mit 126 Kurzbiographien sämtlicher Angehöriger der Dynastie (Oranien-) Nassau einschließlich der Biographien der Eingeheirateten, darunter viele Deutsche wie Juliana von Stolberg, Amalia von Solms und Emma von Waldeck-Pyrmont, sowie Kapitel über das Leben am Hof (Kleider, Juwelen, Essen, Trinken, usw.).
  • 2013 [1. Auflage 1999]: Hoe hoort het eigenlijk? – De Dikke Ditz. Über Umgangsformen und Etikette (Der niederländische ‘Knigge’).
  • 2008: ‘Selbstdarstellung der Universität – Feiern und Zeremoniell am Beispiel der Doktorpromotionen’, in: Rainer C. Schwinges (Hg.): Universität im öffentlichen Raum, Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW), Band 10, Basel 2008, p. 45-77.
  • 2008: De Dunne Ditz (Mini Knigge).
  • 2006: ‘Deine getreuwe muter allezeit’. Juliana von Stolberg 1506-1580, Münster [Aschendorff Verlag] (in Deutsch).
  • 2004: Een Europees Huis. De residentie van de Nederlandse ambassadeur te Straatsburg 1904-2004 [Die Residenz des niederländischen Botschafters in Straßburg 1904-2004] (in Niederländisch und Französisch). Das Buch beschreibt die Geschichte der Residenz des niederländischen Botschafters beim Europarat in Straßburg – die Geschichte dieses Hauses ist zugleich auch deutsche Geschichte. Das Haus wurde von dem damals berühmten deutschen Architektenduo F. Lütke und H. Backes entworfen. Für das Buch wurden Bilder ihrer berühmtesten Bauten in Straßburg, vielfach im Jugendstil, angefertigt. Der erste Bewohner der Residenz war ein Deutscher; der Ministerialrat Michael Braubach, der von 1904-1919 dort wohnte. Seine teilweise dramatischen Lebenserinnerungen wurden in diesem Buch verarbeitet.